Schlagwort-Archive: Linux

Link

Für alle, die die Nase (wenn vielleicht auch nur langsam) voll haben von Windows, gibt es ein neues Forum:

https://linux-statt-windows.org/*

Auf geht’s – wenn Ihr nichts unternehmt, müsst Ihr bis an Euer Lebensende Microsoftprodukte verwenden! Das ist wie Fegefeuer, aber Ihr habt es dann auch nicht besser verdient und kommt sowieso in die Hölle… *

*Editiert: Mein FB-Konto habe ich Ende Januar wegen der AGB-Änderungen gelöscht. Ich kann FB nicht länger empfehlen, und habe den Link darauf entsprechend entfernt.

*Edit: URL geändert.

Linux-Installationsparty am 22.3.2014 in Frankfurt!

Hallo!

Um für die LUG-Frankfurt mal ein wenig Werbung zu machen:
Am 22. März 2014 findet eine Installationsparty statt –
eine ideale Möglichkeit für alle, endlich mal mit professioneller
Unterstützung LINUX auf seinen Rechner zu bringen!
Welches Linux ihr dabei bevorzugt, spielt eigentlich keine Rolle,
bei ausgefallenen Ditributionen wäre ein vorheriger Download
des ISOs vielleicht von Vorteil.

Das Ganze findet statt ab 10:30 Uhr morgens 🙂 im Titus-Forum im Clubraum 6.
Mehr hier: http://www.lugfrankfurt.de

Es empfiehlt sich, sich auf der Seite der LUG
unter http://lugfrankfurt.de/
in die Mailingliste der Gruppe einzutragen.

Linux-Skript zum Zusammenstellen von Mixed-Musik-CDs

Eine ganze CD zu Hause für das Auto zu kopieren, ist leicht.

Wenn man aber eine CD aus einer zufälligen Auswahl von Songs seiner Festplatte zusammenstellen will, ist man ziemlich aufgeschmissen – Unterstützung seitens Software wie Rythmbox, Brasero o.ä. gibt es dafür leider nicht.

Darum hab ich ein Skript erstellt, welches genau das erledigt, oder besser gesagt, vorbereitet. Es liest alle MP3-Dateien im Verzeichnis „\home\user\Musik“ in eine Tabelle ein und mischt diese kräftig durch. Danach wird ein Verzeichnis („shufflecd.jjjjmmtt-hhmmss“) angelegt, in die so viele Titel kopiert werden, wie auf eine CD passen. Standardmäßig verwende ich 700MB-CDs, der entsprechende Wert kann leicht eingestellt werden.

Dieser Vorgang dauert auf meinem vier Jahre altem Thinkpad weniger als eine Minute.

Ich hatte in meinem Musik-Verzeichnis auch Hörbücher und ähnliches gespeichert. Wer das üblicherweise ebenso hält, sollte die entsprechenden Unterverzeichnisse zumindest bis nach dem Brennen in einen anderen („\home\user\Musi“) verschieben, das ist eine Sache von Sekunden. Auch wenn man z.B. auf den neuen Mix-CDs etwa keine Klassik möchte – einfach schnell verschieben.

Meistens brenne ich gleich drei-vier CD nacheinander – während Brasero die erste CD brennt, laufen schon die nächsten shuffle-Durchgänge.

Leider verweigert WordPress mir das Ablegen des Skripts für den Download („Tut mir leid, aber aus Sicherheitsgründen ist dieser Dateityp nicht erlaubt.“), also müsst Ihr wohl selbst eine leere Datei anlegen.

Edit 19.4.: „shuf“ erledigt das shuffeln automatisch (bei „find“ eingebaut), entsprechend ist der Block „Mischen“ weggefallen.

 

Auf gehts:

#!/bin/bash
#./shufflecd
#

#Erstmal das akutelle Verzeichnis sichern
aktP=${PWD}

#auf Home\User gehen
cd ~

# Kleines Format 650MB-CD
#  682000000
# Standardgröße 700MB-CD
#  735000000 hat noch Luft nach oben, aber 
#  737280000 war in 2 von 8 Fällen zu groß
#  und ergab unvollständig gebrannte CDs
GG=735000000

#Standardzielverzeichnis anlegen
Verz="shufflecd.$(date +%Y%m%d-%H%M%S)"
#echo ${Verz}
mkdir ${Verz}

#Standardquellverzeichnis für die Suche ist ~/Musik
cd ~/Musik

#alle Unterordner-mp3s gemischt (geSHUFfelt) ausgeben
find . -name "*.mp3" | shuf --output=shuffle.txt

#Datei in ein Array ausgeben
IFS=$'\n\t' Songs=( $(cat shuffle.txt) )
IFS=$'\n\t' Zufal=( $(cat shuffle.txt) )
IFS=$'\n\t' Groes=( $(cat shuffle.txt) )
unset IFS

#ganzes Array ausgeben ohne Umbrüche
#echo ${Songs[*]}

#Anzahl Elemente ermitteln
Anzahl=${#Songs[*]}
#echo ${Anzahl}

#Liste ausgeben
#for ((i=0;$i<${Anzahl};i++)); do
#  echo ${Songs[$i]};
#done

#Dateigroessen ermitteln
for ((i=0;$i<${Anzahl};i++)); do
   Dire=($(ls -lg "${Songs[$i]}"))
   #echo ${Dire[3]}
   G=${Dire[3]}
   Groes[$i]=$(((1+G/32768)*32768));
done
#Groessenliste ausgeben
#for ((i=0;$i<${Anzahl};i++)); do
#  echo ${Groes[$i]}; 
#done

i=0
summe=0
#echo ${GG}
until ((${summe}>${GG})); do
   #kopieren
   #echo "${Songs[$i]}"
   #echo "../${Verz}"
   cp "${Songs[$i]}" "../${Verz}"
   #verbrauchten Speicher summieren
   summe=$((summe+${Groes[$i]}))
   #echo "${Groes[$i]}" - "${summe}" - "${Songs[$i]}"
   i=$((i+1));
done

i=$((i-1))
#Letzter Song passt leider nicht  / löschen
rm "../${Verz}/${Songs[$i]##*/}"

#wieder auf's alte Verzeichnis
cd ${aktP}

#endlich

echo Fertig.

Tip: Tastenkürzel in Systemmenüs ändern › Projekte › Forum › ubuntuusers.de

Schon länger hatte ich mich darüber geärgert, dass in einigen (oder allen?) Linux-Distributionen die Tastenkombination

„ALT-Leertaste-n“ ein Programmfenster nicht wie in Windows (XP) minimiert:

Systemmenü von Windows-Programmen - ALT-Space-n minimiert das Fenster

Systemmenü von Windows-Programmen – ALT-Space-n minimiert das Fenster

 

 

 

 

 

 

 

 

sondern statt dessen die Funktion „auf andere Arbeitsfläche verschieben“ aufruft und dessen Untermenü öffnet. Sehr nervig. Ja, ja, ich weiß:

  • „Linux ist eben nicht Windows“
  • „Du kannst Dir doch ein Tastenkürzel selber machen“

Blabla. Ein eigenes Kürzel (wie ALT-F4 zum Schließen) existiert in Windows nicht, deshalb ist diese Bewegung in den vielen Jahren seit Windows 3.0 ins Rückenmark übergangen. Und wenn man tagsüber unter Windows arbeiten muss, und abends Linux (oder das ganze sogar parallel an zwei Rechnern oder Windows in einer virtuellen Maschine), verwendet, dann wird das irgendwann nervig, dass immer die falsche Funktion („auf andere Bildschirmarbeitsfläche verschieben“) aufgerufen wird.

Ich hab gestern eine Lösung gefunden. Zwar verwende ich Linux Mint (14/Nadia mit Mate-Desktop), aber das Verfahren ist übertragbar (Edit: unter Cinnamon ist statt marco.mo die Datei muffin.mo zu ändern).

Für die Behandlung der Menüsteuerung der Programmfenster ist der Fenstermanager (bei mir „marco“) zuständig. Die Tastenkürzel werden einfach durch einen Unterstrich „_“ im Menütext definiert (vergleichbar mit dem & in Windows, wer das kennt). Dadurch wird der nachfolgende Buchstabe als Abkürzungstaste definiert, also etwa „_Minimieren“ erlaubt es, mittels eines Drucks auf „m“ diese Aktion auszuführen. In der Entwicklung, Internationalisierung (i18n) oder Lokalisation (l10n) werden diese Tastenkürzel in „.po“-Dateien abbelegt. Nach der Programminstallation sind diese im laufenden System als *.mo-Dateien zu finden, in meinem Fall als

/usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/marco.mo

Möglicherweise könnten die in anderen Distros woanders liegen, suchen hilft. Diese Datei habe ich erstmal gesichert (gaaanz wichtig, damit man auch die Länge nachschauen kann). Anschließend habe ich die originale Datei mit GHex (über die Softwareverwaltung zu installieren; es geht auch mit anderen Hex-Editoren, notfalls sogar mit dem Windows-Notepad!) als root geöffnet, also mit sudo ghex. Danach die Datei /usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/marco.mo öffnen und nach „_Minimieren“ suchen und den Text (für mich als „Mi_nimieren“) ändern. Da das „n“ in den Menüs für „Auf a_ndere Arbeitsfläche verschieben“ verwendet wurde, habe ich diesen Text auf „Auf andere Arbeits_fläche verschieben“ geändert (so dass diese jetzt durch ALT-Leertaste-f aufgerufen wird, das „f“ wird sonst in diesem Menü nicht verwendet). Datei speichern, und nach dem nächsten Systemstart sind die Tastaturkürzel umbelegt.

Hardcopy des modifizierten Systemmenüs von Linux Mint 14 (Nadia) Mate 64Bit

Hardcopy des modifizierten Systemmenüs von Linux Mint 14 (Nadia) Mate 64Bit am Beispiel Firefox

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Neustart sollte man prüfen, ob man nicht versehentlich die Dateilänge verändert hat, denn die .mo-Dateien sind „compilierte“ .po-Dateien, und sie bilden eine Tabelle mit Verweisen innerhalb der Datei – also: Längen der einzelnen Strings nicht verändern!. Die Texte an sich kann man belegen, wie man möchte, da wird weiter nichts geprüft. (Viel Spaß beim Vera…. von Freunden, wenn ihr die an Eure manipulierte Version lasst :-)))

Dieses Verfahren eignet sich im übrigen auch dafür, entsprechende Doppelbelegungen in Programmen zu ändern, wie es bei Übersetzungen immer mal vorkommt (hey, das ist Open Source, Freiwilligenarbeit, und bei hinzugefügten Funktionen passiert das schon mal im Eifer des Gefechts). So ist mir beim Bearbeiten der Hardcopies mit GIMP das ALT-Space-S für Speichern und Schließen aufgefallen. Auch in Microsoft Office kommt das immer wieder vor, kann man da aber nicht so einfach ändern, und bezahlt hat man dafür auch noch.

Zusatz (außer dem oben fett geschriebenen): Das ganze Verfahren eignet sich übrigens für alle .mo-Dateien auf Eurem System, und sollte damit für nahezu alle Programme gelten. Die Sprachdateien von GIMP sind übrigens wie viele Andere in

/usr/share/locale/-langpack/de/LC_MESSAGES

zu finden. Da man die .mo-Dateien auch wieder in .po-Format zurückverwandeln kann, kann man so übrigens auch selber (auch ganz eigene) Programmübersetzungen anlegen, falls es keine Übersetzungen gibt, kein entsprechendes Projekt existiert, man die original .po-Datei nirgends im Netz findet, die Formulierung nicht mag …

Zuvor in etwa genau so von mir veröffentlich unter „Tastenkürzel in Systemmenüs ändern › Projekte › Forum › ubuntuusers.de“.

 

Und das ganze Geschwafel hätte ich mir sparen können, hätte ich das gleich in ein Skript gepackt.

Nun, hier ist es:

#!/bin/bash
# "Tastatursonderwünsche" im Mate-Desktop passt man das manuell
# (z.B. mit Ghex) oder mit diesem Skript in "marco.mo" an
# Root-Rechte (Adminpasswort) notwendig !
# Leicht anpassbar auf - andere Derivate und
#                      - andere Programme

sed -i -e 's/Ma_ximieren/_Maximieren/' /usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/marco.mo
sed -i -e 's/_Minimieren/Mi_nimieren/' /usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/marco.mo
sed -i -e 's/a_ndere Arbeitsfläche verschieben/_andere Arbeitsfläche verschieben/' /usr/share/locale/de/LC_MESSAGES/marco.mo

Gern geschehen! Rootrechte sind dafür natürlich immer noch notwendig.

Edit: Für Cinnamon gilt im übrigen genau das gleiche, nur heißt hier der Fenstermanager (window manager) muffin und die entsprechende locale-Datei „muffin.mo“.

 

 

Noch ein Blog …

Ja, wieder ein neuer Blog.
Und warum?
Weil es geht – mobil, mit dem Handy (nebenbei bemerkt einem Samsung S2).
Kein lästiges Vorbereiten, Formatieren und Hochladen von Webseiten mehr.
Themen werden mit Sicherheit Android und Linux sein, aber Anekdoten aus der Deutschen Bahn (Verspätungen! Fahrpreisrückerstattungen!) oder Kommentare zum Weltgeschehen werden auch dabei sein.
CU!