Mein aktuelles System

Thinkpad T500 (2055-8FG=Core2Duo P8700 2,53GHz, 4GB RAM, 250GB HDD, 15,1″ mit ATI Mobile Radeon HD 3650 , 1680*1050), zus. Ericsson UMTS-Modul. Hinzu kommen noch zwei Asus EeePCs, Netbooks, die ich später mal beschreiben werde, wegen diverser Besonderheiten).

Betriebssystem: Beim Kauf (übrigens im empfehlenswerten Notebookcenter in der Kaiserstraße in Frankfurt/Main) habe ich mir das Standard-Vista gleich durch XP Pro ersetzen lassen – graue Haare hab ich seit dem Bund genug, man muss es ja nicht übertreiben mit der Seriösität. Diverse Probleme – besonders liebe ich nicht gefundene HAL*.dlls nach Windowsupdates oder ähnlichem, völliges Desinteresse an der Partitionstabelle seitens der Wiederherstellungssoftware und die Ignoranz anderer Betriebssysteme – habe ich mir im x-ten Anlauf ein Linux daneben installiert. Dualboot wurde unbedingt benötigt, weil ich nur mit WinXP (besser: einer ganz speziellen VPN-Software) einen Remotezugang zur  Commerzbank (für die ich als freier Mitarbeiter tätig bin) aufbauen kannkonnte.

Die ersten Versuche (Suse 8, 9, Red Hat 5) waren mangels Zeit und Wissen (vor allem über das eigentlich doch viel logischere Dateikonzept, da war ich vom DOS/Windows-Laufwerkskonzept versaut) und Plattenplatz schnell vorbei. Fedora 11 brachte dann aufgrund der damals vernünftigen Installationsroutine den Durchbruch. Auch die Einrichtung der Oberfläche war einfach. Zwei Upgrades weiter wude meine Platte dann komplett geputzt – gut, wer er ein Backup (besser mehr: Ein Backup ist kein Backup!) hat.

Darauf folgte eine neue Auswahl der Linux-Distribution, und ich blieb vorerst bei Ubuntu hängen, bis ein gewisser Mark S. auf die Idee eines gewissen Unity kam. Toll vielleicht für Anfänger, inakzeptabel, wenn man ein Menü bedienen kann. Ich wäre auch mit Xubuntu gut zurecht gekommen, aber da sind noch Frau und Kind mit den Netbooks (wie oben schon gesagt, mehr dazu zu einem späterem Zeitpunkt).

Seitdem habe ich auf dem Thinkpad Linux Mint 14 („Nadia„) in der 64Bit-Veriante mit dem Mate-Desktop (Vorteile von Cinnamon habe ich nicht wirklich finden können) verwendet. Die Geschwindigkeit ist einfach atemberaubend – statt Linux hernterzufahren und XP für den Remotezugang zu starten, starte ich jetzt mit VirtualBox eine virtuelle WinXP-Session. Obwohl ich dafür nur einen Prozessorkern und 1 GB Hauptspeicher zur Verfügung stelle, ist die Verarbeitung des Remotedesktops etwa 10-30% schneller als im nativen XP – es ist selbst bei einer Verbindung über UMTS kaum ein Unterschied zum Arbeiten vor Ort festzustellen.
Der Upgrade auf Mint 16 „Petra“ hat etwas Mühe bereitet (das zwischenzeitliche Olivia hab ich jetzt glatt vergessen!). Die Installation der Mate-Ausgabe hat sich beim Booten standhaft geweigert, das Panel (also Menü etc.) anzuzeigen. Gestartet wurde es, nur man sah, dass man nichts sah. Einen Tag lang habe ich erfolglos das Netz nach diesem Phänomen und einer Lösung durchkämmt (und sowas mache ich mittlerweile parallel dreisprachig).
Seitdem habe ich Cinnamon installiert. Zwar musste ich einiges komplett neu einrichten, so ist ja z.B. im Menü und Panel nichts mehr wie gehabt, aber wenigstens kann man es verwenden. Ich habe seitdem auch eine Liste aller notwendigen manuellen Änderungen und Ergänzungen nach Systemupgrades – auf der Platte, einer SD-Karte, im Smartphone, in der Cloud (bei Wuala übrigens).

Wir haben einen wirklich tollen Samsung MulitFunktionsfarblaser, einen CLX3185FW mit Fax, Ethernet-, WLAN-, USB- und USB-Stick-Anschluß. Natürlich arbeitet das Ding auch als echter Kopierer, und selbst der Scanner läuft unter Linux über WLAN. Und Drucken vom Samsung-Handy klappt sowas von gut!

Übrigens habe ich früher mal was gegen Fritz!-Produkte gehabt, aber so ein Gerät der 71**-Serie mit a/b/g/n (zwei Übertragungsraten gleichzeitig)! voller DECT-Unterstützung, USB-Massenspeicherunterstützung, toller Kindersicherung und Internetzeitkontrolle …
Schön ist die reibungslose Unterstütung eines DECT-Funkadapters, mit dem wir unser Fax (den Samsung-Drucker) ohne störendes Kabel betreiben können.
Die Updates kommen sehr zeitnah, was die Probleme im Februar 2014 ja gezeigt haben.

 

Verwendete und empfohlene Software:

Firefox, Thunderbird und LibreOffice – no comment

jamaika/Hibiscus – wirklich starke HBCI-fähige Finanz-/Bankingsoftware

VLC – ich finde nichts besseres zum Abspielen (Playlists sind verbesserungswürdig, verwende ich aber fast gar nicht, Lesezeichenverwaltung funktioniert irgendwie nicht)

aptonCD – erstellt eine Imagedatei aller installierten Pakete für ein Reinstall des Systems

MultiSystem – erstellt Bootsticks aus diversen ISO-Dateien, RescueDiscs, Linux-Distros o.ä.

 

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