Organspendeausweis – lebensgefährlich?

Als ich gestern mein Portemonnaie öffnete, fiel mir etwas auf.
Könnte es nicht vielleicht gefährlich sein, einen Organspendeausweis zu besitzen?
In der Tat, ich habe einen.
Und wahrscheinlich muss ich mir zur Zeit wohl keine Sorgen machen, da Obama und ich wohl nicht die gleiche Blutgruppe haben.

Aber man wohl davon ausgehen, dass die NSA auch die Daten der deutschen Organisationen für Organ- und Knochenmarkspenden wie das DKMS besitzt, und/oder auch jederzeit darauf zugreifen kann.

Und jetzt die Frage:

Was würde passieren, wenn Obama oder auch nur der Chef des NSA (oder deren Ehefrau, Kinder…) morgen eine neue Leber bräuchte?

 

Edit: Der Oganspendeausweis an sich ist ungefährlich. Aber die Registrierung als Knochenmark- oder Blutspender ist weiterhin bedenklich…

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3 Gedanken zu „Organspendeausweis – lebensgefährlich?

  1. Eckhard

    Spannende Frage!

    Ein wenig beruhigt hat mich auf tragische Weise das Verschollenbleiben der MH370-Maschine.

    Die Behörden scheinen vielleicht doch nicht flächendeckend genug überwachen zu können.

    Lt. Aussage eines „Cockpit“-Sprechers gibt es wohl noch Bereiche, in denen ein Flugzeug bis zu 75 Minuten unüberwacht fleigen muss.

    Vielleicht wissen die nicht so viel, wie sie vorgeben.

    Erinnert mich an die Alienhysterie. Die wurde auch nie dementiert, bis man sie nicht mehr für nützlich hielt.

    Antworten
    1. Dirk Haar Beitragsautor

      „Vielleicht wissen die nicht so viel, wie sie vorgeben.“
      a) Sollten die wirklich zugeben, dass sie ganz genau wissen, wo die Maschine im Indischen Ozean liegt, nur um ein paar Leichen bergen zu können?
      b) Sollte niemand von den 239 Menschen an Bord gerade telefoniert haben – oder zumindest im Telefonnetz registriert gewesen sein? Das bordinterne Telefonnetz, über das man telefonieren kann, wird wohl mit einem Satelliten verbunden sein müssen. Es ist unwahrscheinlich, dass man nicht nachvollziehen können soll, wo der letzte Kontakt war.

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